Türchen 4: Es klappert die Mühle …

Hinter unserem heutigen Türchen verbirgt sich die märchenhafte Krabat-Erzählung als Ballett adaptiert.

Als Demis Volpi im Jahr 2011 Krabat von Otfried Preußler entdeckt, ist für ihn klar: Das ist der Stoff für sein erstes abendfüllendes Handlungsballett. So hat Volpi im Jahr 2013 am Stuttgarter Ballett einen Publikumsliebling geschaffen, der nun, da er Ballettdirektor und Chefchoreograf des Balletts am Rhein ist, auch in Düsseldorf aufgeführt wird.

von ALINA BRAUCKS

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In der lesBar mit Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Die Wahrheiten Hübner Nemitz Kunst Debatte Wuppertal Sander Dolle
Foto: Anna Schwartz

Eine Theaterpremiere, ein neues Stück, ein unverbesserlich erfolgreiches Dramatikerduo, eine Stadt mit Schwebebahn, eine Premierenparty, ein Inhalt, eine Scheindebatte, eine Einsicht, ein halbes Eingeständnis und eine Grundsatzdebatte über die Kunst. Willkommen zum Redekreis in der lesBar!

von NICK PULINA

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Das Bildnis des Oscar Wilde

Oscar Wilde (1854–1900) circa 1882

Aus seiner Feder stammen unzählige Texte, wie der Roman Das Bildnis des Dorian Gray: Oscar Wilde galt als angesehener Schriftsteller im 19. Jahrhundert und bietet mit seinen Werken auch gegenwärtig noch viel lesenswerten Stoff. Heute am 16. Oktober wäre er 168 Jahre alt geworden – ein guter Grund, um an sein Leben zu erinnern.

von VIKTORIA GORETZKI

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Tausendsassa Berlioz oder: Ein französisches Troja am Rhein

Die Oper Les Troyens feierte am 24. September Premiere in Köln, Copyright: Matthias Jung

Zur Eröffnung der Spielzeit 2022/23 wagt die Oper Köln, noch immer im StaatenHaus am Rheinpark in Deutz untergebracht, die Neuinszenierung eines hierzulande selten aufgeführten Stückes: Les TroyensDie Trojaner von Hector Berlioz. Ein antiker Stoff, opulent und mitreißend, nicht ganz so lang wie Wagners Ring und dennoch ein vergleichbares musikalisches Epos. Dirigent Francois-Xavier Roth und Regisseur Johannes Erath machen die Kölner Produktion zu einer Sternstunde des Repertoires. Man wird die Opernhäuser in der Region an diesem künstlerischen Niveau messen dürfen.

von HELGE KREISKÖTHER

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„Ich ernähre mich von deinem Hass.“

Foto: Oliver Paolo Thomas

Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon einmal einen eher unüberlegten Kommentar unter einem Video hinterlassen, sich vor der Buchung eines Hotels die Google-Rezensionen durchgelesen oder in einem Ärzteforum versucht herauszufinden, was die roten Flecken auf dem Oberarm bedeuten könnten? Im Internet lässt sich so ziemlich alles kommentieren – und das meist auch noch anonym. Im Regelfall bleiben diese Kommentare stumm. Was aber, wenn man sie auf eine Bühne bringt und einfach mal laut vorliest? In JUST HERE FOR THE COMMENTS – Eine Revue der schönsten Netzkonflikte im Rottstr 5 Theater in Bochum wird genau das ausprobiert. Ein lohnender, kurzweiliger Abend, doch eines braucht es: starke Lungen.

von REEMDA HAHN

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Ein Protofeminist?

Henrik Ibsen (1828–1906)

Heute vor 116 Jahren ist der norwegische Dichter Henrik Ibsen in Oslo (damals noch Christiania) gestorben. Zu Lebzeiten sowohl bewundert als auch verachtet, gilt Ibsen heutzutage als einer der wichtigsten Dramatiker der europäischen Literatur. Gerade seine späteren, gesellschaftskritischen Dramen des Realismus und Naturalismus sorgten mit gewissenhafter Regelmäßigkeit für hitzige Diskussion in der dänisch-norwegischen Gesellschaftselite und im restlichen Europa. Enemy Number One für Ibsen: die bürgerliche Ehe.

von CARO KAISER

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In der lesBar mit Punchdrunk und sonst nichts

Punchdrunk Immersion The Burnt City immersive theatre
Foto: Julian Abrams

Eine vergangene Stille, eine andauernde Katastrophe, ein Weitermachen, ein altbekannter Theaterbetrieb, eine Frage der Kunst, ein Freud’scher Freischütz, eine politische Debatte, ein antiker Mythos, eine moderne Herangehensweise, ein einsaugendes Konstrukt, zwei Londoner Theatergenies, ein Vorschlag zum Diskurs, keine Getränkeempfehlung. Herzlich willkommen in der lesBar auf Abwegen!

von NICK PULINA

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In der lesBar mit SIGNA und dem deutschen Spätburgunder

Wald

Ein Kommunikationsproblem, ein Aufhänger, eine inflationäre Inflation, eine begriffliche Unschärfe, ein wissenschaftlicher Kommentar, eine künstlerische Regionalität, eine Entspannungsmaßnahme mit tödlichem Ausgang, ein Wald, ein flüssiger Rechercheauftrag und ein Ende des Klischees. Herzlich willkommen zum Theaterabend in der lesBar!

von NICK PULINA

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Türchen 21: Zwischen Sakrileg und Sichtbarkeit

Wagnersound mal anders – die Deutsche Oper am Rhein traut sich, die Partitur des ‚Meisters’ anzurühren und schafft dabei pandemiebedingt ein Opernwerk, wie es so noch nie zu erleben war. Tristan ist psychologisch, beziehungsgetrieben und gänzlich unerhört. Das Experiment glückt auf ganzer Notenlinie!

von NICK PULINA

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Türchen 15: Kuraufenthalt oder Selbstmordsekte?

SIGNAs neue Performance-Installation verspricht im Rahmen einer Wald-Kur endgültig den Stress zu besiegen. In gewohnt immersiver Mitmachmanier werden dabei Grenzen aufgezeigt, überschritten und gesprengt. Letzteres jedoch vergleichsweise selten. Machen Sie sich bereit für den Wald, machen Sie sich bereit für das Ende des Menschseins.

von NICK PULINA

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