In der lesBar mit Danger Dan 

oder Zwischen Pathos und Polemik passt immer noch ein Tränchen

Foto: Jaro Suffner

Ein Persönlichkeitstest, eine Komfortzone, keine Ministerin, ein Appell für lange Kunst, ein Muppet, eine Philharmonie, ein Konzert, ein junger Boomer, ein kontrastreicher Abend, eine Not-to-do-Liste, eine Observierung, ein afrikanisches Steppentier und eine Flasche Konterchampagner. Herzlich willkommen zum Konzertabend in der lesBar!

von NICK PULINA

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Türchen 21: Still und unruhig

Durch Rosa in Grau von Simone Scharbert taucht man in eine transzendente Welt ein. Der Roman lässt die Grenze zwischen Kunst, Poesie und Literatur verschwinden. Die geschilderte Unruhe der Protagonistin macht einen innerlich konzentriert und ganz still. Eine gefasste und auch winterlich, weihnachtliche Stimmung breitet sich im Leser aus. 

von LISA THEISSEN

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20. Türchen: Im norwegischen Schnee versinken

Die Adventszeit neigt sich dem Ende, und somit ist auch ein Ende des Weihnachtsstresses in Sicht. Der Winter dauert allerdings noch lang und hoffentlich ist in den nächsten Wochen reichlich Zeit zum Lesen. Wer noch ein winterliches Buch sucht, das beim Stressabbau hilft, könnte mit Karl Ove Knausgårds Im Winter fündig werden. Die ruhige Sammlung von Vignetten aus dem Leben des norwegischen Autors zeichnet ein Bild der Menschheit in der kalten Jahreszeit.

von KAREN ELIAS

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14. Türchen: Weihnachten in Baltimore

Wie wäre es mit einer Kriminalserie, die dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert und es immer noch wert ist, die ruhige Zeit der Feiertage für ein fröhliches Binge-Watching zu nutzen? Es ist die Rede von The Wire, die der Autor David Simon kreiert hat. Es geht um ehrliche, harte Polizeiarbeit im ewigen Kampf des `War on drugs`, komplexe Persönlichkeiten und Handlungsstränge, die einen NICHT nach der ersten Folge in den Bann ziehen. Geben Sie der Mutter der Kriminalserien zu Weihnachten eine Chance, sich in ihre anspruchsvollen und spannungsgeladenen Fänge zu begeben.

von LISA THEISSEN

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Türchen 1: Töten fürs Träumen

Na, können Sie nicht schlafen? Falls Ihnen der weihnachtliche Stress wieder einmal zu Kopf steigt und Sie nicht mehr wissen, wo Ihnen selbiger steht: Mit Tahar Ben Jellouns Krimi-Komödie Schlaflos kommen Sie ganz schnell auf andere Gedanken! Mit humorigem Augenzwinkern berichtet uns der namenlose Ich-Erzähler, wie er sich vom Drehbuchautor zum Serienmörder mausert – und das alles nur für eine Mütze voll Schlaf…

von THOMAS STÖCK

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In der Gewalt liegt die Schönheit

Yukio Mishima (1925-1970), ca. 1956

Heute vor 72 Jahren beging der japanische Autor Yukio Mishima rituellen Selbstmord, nachdem ein halbherzig von ihm geplanter Putsch gegen die japanische Regierung gescheitert war. Ein literarischer Superstar seiner Zeit, aber auch ein nationalistisch-militaristischer Aktivist, der sich seine eigene rechte Privatmiliz zusammenstellte – Mishima gehört sicherlich zu den schillernderen Figuren des literarischen 20. Jahrhunderts. Ein Porträt allein kann den Wahnsinn der Figur Yukio Mishima sicherlich nicht einfangen. Hier also stattdessen der Versuch einer Annäherung.

von CARO KAISER

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Liebe und Lobotomie

Yael Inokai: Ein simpler Eingriff, Cover: Hanser Berlin

Mit Ein simpler Eingriff macht Yael Inokai den Spagat zwischen medizinethischer Diskussion und LGBTQ-Liebesgeschichte. Ein einfühlsamer Roman, der für den Deutschen Buchpreis letztlich zu brav war. Lesen sollten Sie ihn aber trotzdem!

von CARO KAISER 

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In der lesBar mit Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Die Wahrheiten Hübner Nemitz Kunst Debatte Wuppertal Sander Dolle
Foto: Anna Schwartz

Eine Theaterpremiere, ein neues Stück, ein unverbesserlich erfolgreiches Dramatikerduo, eine Stadt mit Schwebebahn, eine Premierenparty, ein Inhalt, eine Scheindebatte, eine Einsicht, ein halbes Eingeständnis und eine Grundsatzdebatte über die Kunst. Willkommen zum Redekreis in der lesBar!

von NICK PULINA

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Frühaufsteher oder Langschläfer?

Erich Kästner: Der Gang vor die Hunde; Cover: Atrium Verlag

Erich Kästners Der Gang vor die Hunde ist ein Paradebeispiel der Gesellschaftskritik verpackt in Ironie. Zuerst erschienen unter dem Titel Fabian. Die Geschichte eines Moralisten wirft der Roman einen kritischen Blick auf die Gesellschaft der 1930er-Jahre und auf Themen, die auch heute noch aktuell sind. Dieses Jahr kam die Verfilmung des Romans in die Kinos, daher lohnt es sich noch einmal mehr, einen Blick auf die Vorlage zu werfen.

von CELINA FARKEN

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In der lesBar mit dem Publikum der letzten Wochen und Schloss Vaux

Ein pandemiegeprägtes Auditorium, eine nie dagewesene Gnade, eine wasserreiche Metapher, ein finnischer Landschaftskomponist, ein sägender Violinist, ein aufstehender Gast, eine schreiende Frau, eine Schar überzeugender Studierender, ein rotierender Regisseur, eine Einsicht mit Besserung, eine objektophile Mörderin, eine metallene Schwangerschaft, ein unvergesslicher Kinoabend, ein destruktiver Kolumnist und ein alles rettender Schaumwein. Willkommen beim Gossip-Abend in der lesBar!

von NICK PULINA

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